Weltweit erfolgreiches Innovations-Ökosystem kommt nach Hamburg: Die Factory Berlin eröffnet am Zukunftsstandort Hammerbrooklyn

 

Die Factory Berlin zieht in den Hammerbrooklyn.DigitalPavillon ein und schafft hier einen kuratierten Innovations-Hub für die Stadt Hamburg. Dazu etabliert das Unternehmen für Interessierte aus Wirtschaft, Digitalwirtschaft, Kultur, Kreativwirtschaft, Politik, Gesellschaft und dem Bildungssegment eine eigenständige, kuratierte Infrastruktur. Wirtschaftssenator Michael Westhagemann, Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda und Finanzsenator Andreas Dressel begrüßen die Ansiedlung der Factory Berlin an der Elbe.
 

Das Projekt Hammerbrooklyn konnte die Factory Berlin als Innovationsmotor und Nutzer des Hammerbrooklyn.DigitalPavillons gewinnen. Ab Mai 2021 eröffnet die Factory Hammerbrooklyn hier auf über 7.000 m² Fläche. Ziel ist es, mit einem eigens für Hamburg entwickelten Konzept Austausch, Forschung, Entwicklung und Erprobung von Zukunftsmodellen voranzutreiben. Dazu bringt die Factory Hammerbrooklyn Mitglieder des bestehenden europäischen Netzwerks und Start-ups sowie Kreativwirtschaft, Kultur und Politik zusammen.

„Give every Creator an Empowering Network“ – diese Vision hat die Factory Berlin zu dem wohl erfolgreichsten Innovations-Ökosystem weltweit gemacht. Nico Gramenz und Martin Eyerer (links im Bild), die die Factory Berlin in Doppelspitze führen, eröffnen mit der Factory Hammerbrooklyn den ersten Standort außerhalb Berlins. 2014 gegründet, basiert das Prinzip der Factory Berlin auf Kuration. So werden beste Bedingungen für einen inspirierenden Austausch der Mitglieder und für den wirtschaftlichen Erfolg gemeinsamer Projekte geschaffen. Die Zahlen sprechen für sich: Die Factory Berlin ist „Keimzelle“ für Start-ups im Berliner Ökosystem; seit 2015 investierten Kapitalgeber rund 1 Milliarde Euro in die Gründungen. „Die Zukunft der Stadt wird durch digitale Netzwerke und kreative Begegnungsstätten gestaltet“, sagt Martin Eyerer, „wir bringen Wirtschaft, Kreativ- und Kulturwirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Politik und Gesundheit in der Factory Hammerbrooklyn zusammen. Hamburg als Standort begeistert uns, weil hier neben der starken Wirtschaft auch ein enormer Zukunftsdrang und Innovationswille herrscht.“ Der Netzwerk-Pool der Factory Berlin aus 4.000 Mitgliedern sei eine hervorragende Basis, um den Innovations-Hub von Beginn an erfolgreich aufzustellen: „Wir wollen nicht nur die Stadt Hamburg intern vernetzen, sondern durch die Einbindung des bestehenden Netzwerks zusätzliche Synergien schaffen“, sagt Martin Eyerer, CEO der Factory Berlin.

Die Senatoren Michael Westhagemann (Wirtschaft und Innovation), Andreas Dressel (Finanzen) und Carsten Brosda (Kultur und Medien) unterstützen die Factory Hammerbrooklyn.


Hamburgs Wirtschaft ist hochinnovativ und das wollen wir in Hammerbrooklyn mit starken Partnern noch sichtbarer und erlebbarer machen. Das Engagement der Factory Berlin für den Zukunftsort Hammerbrooklyn freut mich sehr. Insbesondere, weil wir hier ein neues Konzept schaffen, dass direkt an die Erfahrungen der Factory in Berlin anschließt und ihre Stärken für den Standort Hamburg nutzbar macht. Unser Ziel ist es, in Hammerbrooklyn ein Experimentalfeld für die Stadt der Zukunft zu schaffen, das können wir mit der Factory Berlin perfekt umsetzen

Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft und Innovation der Stadt Hamburg


Ab Mai 2021 wird dieser Spirit nun in die Räume des Hammerbrooklyn.DigitalPavillons zwischen Deichtorhallen und Großmarkt einziehen. Das Gebäude ist Teil des von Art-Invest Real Estate entwickelten Zukunftsquartiers Hammerbrooklyn, in dem bis spätestens 2028 fünf innovative multifunktionale Bürogebäude entstehen – das Quartier ist eines der größten privatwirtschaftlichen Zukunftsprojekte Deutschlands. Der Hammerbrooklyn.DigitalPavillon – das zukünftige Factory Hammerbrooklyn-Gebäude – markiert den Auftakt zu dieser spannenden Entwicklung. Das Quartier soll für einen Ort stehen, an dem die Stadtgesellschaft, etablierte Unternehmen aller Branchen, Organisationen und Start-ups aus der ganzen Welt zusammenkommen, um zu experimentieren, zu lernen und Innovationen zu schaffen. „Wir sind sehr glücklich, die Factory Berlin als einen der renommiertesten Community-Builder weltweit für Hamburg und unseren Hammerbrooklyn.DigitalPavillon gewonnen zu haben“, kommentiert Dr. Markus Wiedenmann, CEO bei Art-Invest Real Estate, den Zusammenschluss.


2019 initiierten die Hansestadt Hamburg, Art-Invest Real Estate als Bauherr des Hammerbrooklyn.DigitalCampus sowie Initiatoren Prof. Dr. Henning Vöpel (HWWI) und Prof. Dr. Björn Bloching die gemeinnützige Stiftung „Hammerbrooklyn – Stadt der Zukunft“. Diese wird gemeinsam mit der Factory Berlin den Ort für Hamburg entwickeln. Die Präsidiumsmitglieder und Hammerbrooklyn-Mitgründer Prof. Dr. Björn Bloching und HWWI-Direktor Prof. Dr. Henning Vöpel sehen in der Kooperation einen großen Mehrwert für das Projekt: „Die Erfahrungen, Kompetenzen und Netzwerke von Factory und Stiftung ergänzen sich ideal und werden Hammerbrooklyn zu einem Ort der Innovation und Inspiration machen.“ Die Stiftung wird sich auf die wissenschaftliche Begleitung und strategische Umsetzung der Transformationsthemen sowie auf das Youth Innovation Center fokussieren.“


Du willst mehr über die Factory Hammerbrooklyn erfahren? Dann haben wir hier noch zwei Tipps für dich.


Über Hammerbrooklyn

Hammerbrooklyn ist eines der größten privatwirtschaftlichen Zukunftsprojekte Deutschlands. Hier soll ein Ort entstehen, an dem die Stadtgesellschaft, etablierte Unternehmen aller Branchen, Organisationen und Start-ups aus der ganzen Welt zusammenkommen, um zu experimentieren, zu lernen und Innovationen zu schaffen. Hammerbrooklyn trägt damit seinen Teil dazu bei, die Zukunft von Stadt, Wirtschaft und Gesellschaft positiv zu gestalten.

Neben dem DigitalPavillon werden in Hammerbrooklyn bis voraussichtlich 2028 vier weitere Gebäude mit weiteren ca. 55.000 m² Projektfläche entstehen. Ursprünglich war der DigitalPavillon als amerikanischer Pavillon der Expo 2015 in Mailand gebaut worden.

Für das Immobilienprojekt wurde er abgebaut, nach Hamburg überführt und hier um neue Flächen, Räume und eine umfassende digitale Ausstattung erweitert. Der DigitalPavillon ist damit eines der größten Upcycling-Gebäude der Stadt.

Bei der architektonischen Ausgestaltung, der Wahl der Materialien und dem Design setzt Art-Invest Real Estate auf Nachhaltigkeit und Klimaeffizienz. Nachhaltige Gebäudeentwicklung und klimaneutrale Energieversorgung stehen auch im Fokus der weiteren Bauabschnitte und spannen auch baulich eine Brücke in die Zukunft.


Über Factory Berlin

Die Factory Berlin ist Europas stärkstes Innovations-Ökosystem mit über 4.000 Mitgliedern aus mehr als 70 Nationen, die auf mehrere Standorte verteilt sind. Sie versammelt die ambitioniertesten Macherinnen und Macher aus Corporates, Startups und aus der Tech- und Kreativbranche und schafft eine vielfältige Community, um sich zu vernetzen, zusammenzuarbeiten und gemeinsam zu wachsen.

Als Plattform für aktives Networking fördern die digitalen Produkte, Räume, Startup-Labs, Veranstaltungen und Programme der Factory Berlin neue Verbindungen, um unsere Umgebung und Welt zu gestalten. Unterstützt von Partnern wie den Riverside Studios Berlin, Sonar+D, Google for Startups, der CODE University und der New School, befähigt die Kultur der Factory Berlin Schöpferinnen und Schöpfer, eine bessere Welt zu schaffen.

Nach ihrem Erfolg in Berlin, beabsichtigt das Unternehmen, in Factory Hammerbrooklyn ein weiteres, so genanntes „Community Ökosystem“ zu etablieren, der für Hamburg ein Ort der Zukunft werden soll. Hier werden nicht nur Büros und Arbeitsplätze geschaffen. Es wird auch, für Interessierte aus Wirtschaft, Digitalwirtschaft, Kultur, Kreativwirtschaft, Politik, Gesellschaft und dem Bildungssegment, eine eine eigenständige, kuratierte Infrastruktur etabliert. Austausch, Forschung, Entwicklung und Erprobung von Zukunftsmodellen werden in diesem Ökosystem möglich.

Mit Community Managerinnen und Manager, sowie regelmäßigen Events (online und offline), Initiativen und Programmen, wird der Austausch und das Gemeinschaftsgefühl gefördert. Die sogenannte Kuration – d.h. die sorgsame Auswahl der einzelnen Mitglieder und Partnerunternehmen – schafft dabei positive Effekte wie eine Vielzahl von Startup-Gründungen, Innovationsprojekten und eine Vernetzung verschiedener Ökosysteme in Deutschland und in der Welt.