Logistikbranche steckt in digitaler Umsetzungsfalle
Bremen: 57% der deutschen Logistikunternehmen haben ihr Geschäftsmodell bis heute nicht digitalisiert. 56% der Transport- und Lagerbetriebe haben ihr Geschäft nicht um einen digitalen Geschäftszweig erweitert. Zudem hat mit 36% gut ein Drittel der in 2020 von der Bundesvereinigung Logistik befragten Spediteure, Transporteure und Dienstleister das Business generell nicht um digitale Services erweitert. So das Ergebnis der Studie "Trends und Strategien in Logistik und Suppy Chain Management" der BVL zusammen mit der TU in Harburg. Vom 5. Februar bis 11. März dises Jahres wurden bundesweit mehr als 300 Logistikanbieter befragt. Die Ergebnisse im Detail stehen auf den Seiten der BVL.

Bremen forciert Glasfaserausbau in der Innenstadt
Bremen: Das Konsortium Glasfaser Nordwest von EWE Oldenburg und Deutscher Telekom baut im Auftrag der Hansestadt in Schwachhausen 5.300 Glasfaseranschlüsse für Mieter und Betriebe. Das Besondere: Die Gigabit-Leitungen gehen direkt bis in die Häuser (Fiber-to-the-home). Die Stadtwerke-Tochter Wesernetz will bis Mitte kommenden Jahres mit den Bauarbeiten fertig sein. Ab Ende 2021 sollen die Glasfaseranschlüsse in der Bremer City vermarktet werden. In den kommenden zehn Jahren will Glasfaser Nordwest in der Region bis zu 1,5 Mio. Glasfaser-Anschlüsse in Betrieb nehmen. Details zum Ausbau gibt es beim Infrastrukturanbieter.

Niedersächsische Unis bekommen Digitalprofessuren
Hannover: Mit fünf neuen Lehrstühlen an der Leine und drei Professuren in Braunschweig fördert Niedersachsen die digitale Kompetenz seiner Hochschulen. An der Leibniz-Universität werden zwei Informatik-Lehrstühle für KI und zwei Professuren für sicherere Software eingerichtet. Dazu kommt ein Lehrstuhl für Technologie- und Datenschutzrecht. Die Carolina-Wilhelmina kann sich über drei Informatik-Professuren für Mobilität, die Stadt der Zukunft und Metrologie freuen. Die Lehrstühle sind Teil des niedersächsischen Förderprogramms mit 50 neuen Digital-Professuren. Weitere Informationen gibt es an der LUH in Hannover und der TUB in Braunschweig.

Förderprogramm für Uniausgründungen in Hamburg
Hamburg: Die vier Hochschulen HAW, HSU, TUHH und UHH bekommen zusammen mit der FH Wedel und der Leuphana Lüneburg in den kommenden vier Jahren 3,5 Mio. € zur Förderung wissensbasierter Ausgründungen. An dem Startup Port sind das DESY, das Helmholtz-Zentrum Geesthacht, das UKE sowie Nordmetall und ContiTech in Harburg beteiligt. Mit dem Kapital soll ein Programm zur Qualifizierung von Studenten und Wissenschaftlern aufgesetzt, Gründungsverantwortliche an einen Tisch gebracht, Startup-Finanzierungen und ein Wissenstransfer organisiert werden. Details gibt es unter anderem bei der beteiligten Helmut-Schmidt-Universität.   


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