Projekte von Hamburg@work

Aktives Engagement für und von Mitgliedern

Ihr Ansprechpartner

Uwe Jens Neumann

Vorsitzender & Geschäftsführer Hamburg@work | Co-Founder AI.HAMBURG



proDuale

ProDuale ist ein Projekt der Sophia.T gGmbH, das von der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation und Hamburg@work unterstützt wird. Das Projekt zahlt sowohl auf die Aktivitäten des Women’s Club von Hamburg@work ein, als auch auf die des Agile HR Club.

Die Botschaft und das Angebot für Mitgliedsunternehmen lauten: Als kleineres Unternehmen hätten Sie schon immer gerne ein Duales Studium in den Ingenieurwissenschaften angeboten? Sie sind jedoch der Meinung, über zu wenige personelle und strukturelle Ressourcen zu verfügen, um die Ansprüche einer Hochschule zu erfüllen und Studierende zu erfolgreichen Mitarbeitern auszubilden?

Als Unternehmer haben Sie eigentlich gar keine Zeit um die Ansprüche einer Hochschule zu erfüllen und Studierende zu erfolgreichen Mitarbeitern auszubilden? Dann haben proDuale und Hamburg@work die Lösung für Sie.

  • Kaum Aufwand beim Recruiting: proDuale unterstützt Sie während des Auswahlverfahrens und hilft Ihnen dabei den idealen Duali für Ihr Unternehmen zu finden.
  • Partnerschaftliche und unbürokratische Unterstützung durch den proDuale-Unternehmensverbund und das Netzwerk von Hamburg@work für ein Plus an Vielfalt und Tiefe in der Ausbildung – zum Beispiel durch Praktika im Netzwerk.
  • Direkte Kooperation mit der HAW Hamburg über proDuale statt langwieriger Suche nach einer Partnerhochschule.
  • Höhere Erfolgschancen im Studium und verbesserte Motivation im Betriebsalltag: Das 32-wöchige proDuale-Programm bereitet Ihren Duali in einer dem Studium vorangestellten Praxisphase mit hard facts, soft skills sowie individuellem Coaching optimal auf Herausforderungen im Studium und die speziellen Aufgaben in Ihrem Unternehmen vor.
  • Attraktives Employer-Branding für Ihr Unternehmen im Hochschulumfeld.
  • Gezielte Frauenförderung: Weibliche Spitzentalente für Ihr Unternehmen.

Neugierig geworden? Dann sprechen Sie uns doch einfach mal an.

www.produale.de



Smart Cities - Urban Testbeds

Ein Kooperationsvorhaben im Bereich Smart Cities / Urbane Reallabore findet im Triple-Helix- Modell statt, mit einer wichtigen Rolle für städtische Einrichtungen, insbesondere hinsichtlich städtischer Daten und Übertragbarkeit. In Melbourne, als Schwerpunktpartner, werden die Universitäten Melbourne und RMIT über das City Lab der City of Melbourne eingebunden. Das Forschungsnetzwerk AURIN (Australian Urban Research Infrastructure Network) der Universität Melbourne ist weiterer Gesprächspartner. In Auckland koordiniert das Auckland City Council alle Smart-Cities-Aktivitäten und ist somit optimaler Kooperationspartner. Das Auckland Museum ist eine zentrale Einrichtung, welche das Visualisierungs- und Simulations- vorhaben „Future Cities“ verantwortet, lokale Universitätslabore einbindet und somit ebenfalls ein wichtiger Kooperationspartner ist.

Die Travelling Conference “Smart Cities - Urban Testbeds” nach Australien und Neuseeland, geplant für Anfang Februar 2019, dient der Vertiefung bestehender Kontakte, sowie der erweiterten Exploration potentieller Kooperationen an der Schnittstelle von Forschung, City Labs und Wirtschaftsclustern, im Kontext nachhaltiger städteplanerischer Entwicklungen, mit dem Fokus Smart Cities. Kern des Austausches werden Erfahrungen mit urbanen Reallaboren und Visualisierungen und Simulationen urbaner Daten und wissenschaftlicher Erkenntnisse aus dynamischen Platz- und Quartiersbeobachtungen, zum Zwecke der Einbindung multipler Stakeholder (u.a. Anrainer, Organisationen, Unternehmen, Bürger) in Verstehens- und Entwicklungsprozesse, im Kontext von quartiersbezogenen Smart-Cities-Projekten, sein.

Die Betrachtung der kleineren urbanen Einheiten Plätze, Quartiere und Cluster-Zonen, insbesondere als urbane Reallabore, eignen sich im besonderen Maße, Erkenntnisse, Methoden und Service-Szenarien in ihrer Übertragbarkeit nachvollziehbar und relevant zu machen und so nachhaltige Kooperationen zu ermöglichen. Die Erfassung, Visualisierung und Simulation urbaner Daten und deren Verknüpfung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen ist ein neues und sehr interdisziplinäres Feld in der Stadtforschung (City Science). Schlüssel hierbei ist die Berücksichtigung und Einbindung multipler Interessens-Perspektiven (Stakeholder), sowohl bei der Erfassung der urbanen Einheiten, als auch in der Übertragung der Erkenntnisse in Entscheidungsprozesse.

In Australien und Neuseeland ist dieses angewandte Forschungs- und Entwicklungsvorgehen auf großes Interesse gestoßen, während gleichzeitig relevante Anwendungsfälle aus den eigenen Smart-City-Entwicklungen in Melbourne, Auckland und auch Sydney offenbart wurden, als ideale Voraussetzung für konkrete und nachhaltige potentielle Kooperationen. Melbourne und Auckland, als Hauptorte für die Travelling Conference, sind im Themenfeld Smart Cities sehr aktive Städte, in Teilen mit ähnlichen Strukturen wie Hamburg. Insbesondere Melbourne hat mit seinem City Lab, das direkt an die städtische Verwaltung angebunden ist, der Einbindung von Universitäten in die Planungsprozesse, sowie der Errichtung von Innovation Districts, die als urbane Reallabore dienen, eine sehr kooperationsfähige Struktur, mit stark überlappenden Themen und Interessen.

Die Expertengruppe wird aus sechs Teilnehmern bestehen, einschließlich des eCultureLab Co­-founders (mit longjähriger Smart City Expertise, dem CEO von Hamburg@work,  der DigitalCluster.Hamburg Cluster-Management-Organisation, (mit langähriger Erfahrung als Geschäftsführer der Hamburgischen Wirtschaftsförderung HWF) und einem CityScope-Spezialisten, einem CityScience-Researcher, alle auch im Project SmartSquare für das Archäologische Museum Hamburgs involviert. Nichtzuletzt der Professorin des  CityScienceLab der HafenCity Universität in Hamburg, eine Kooperation mit dem MIT Media Lab, das eine führende Position in der Exploration und Anwendung partizipativer Entscheidungsprozesse mittels datengestützter Visualisierungen und Simulationen im Kontext der digitalen Stadt / Smart Cities einnimmt.



Smart Square

Kann die Geschichte des Hamburger Domplatzes mittels neuer Technologien erlebbar gemacht werden? Und kann die Attraktivität des Platzes durch kulturelles Storytelling und innovative Dienstleistungsangebote gesteigert werden?

Auf Grundlage dieser Fragestellungen untersucht die HafenCity Universität Hamburg in Kooperation mit Hamburg@work und dem Archäologischen Museum Hamburg sowie eCulture.info, die Revitalisierungspotenziale des wohl geschichtsträchtigsten Ortes in der Hansestadt Hamburg.

Der Hamburger Domplatz, um 800 n. Chr. Standort der Hammaburg, war über Jahrhunderte hinweg der geistig-kulturelle Mittelpunkt unserer Stadt. Inmitten eines hochfrequentierten Geschäftsviertels zwischen Speicherstadt und Mönckebergstraße wird der Platz heute jedoch vor allem als Durchgangszone genutzt.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ finanzierte Verbundprojekt Smart Square sucht nach Möglichkeiten, dem Platz wieder Leben einzuhauchen. Eine datenorientierte Bestandsaufnahme und Analyse stellen dabei die Basis für die Modellierung verschiedener Nutzungsszenarien dar. Maßnahmen der Entwicklung, prototypischen Implementierung und Evaluation von Dienstleistungsangeboten werden hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf Vergleichsorte überprüft.

Ein zentraler Fokus des Projekts liegt in der Verschränkung unterschiedlicher Forschungsansätze: Die Bestandsaufnahme der Nutzungen des Platzes durch qualitative Methoden und deren Visualisierung sowie Analyse auf Basis interaktiver Stadtmodelle, sogenannten CityScopes, werden mit digitalen Daten gespeist, um ein möglichst umfassendes Bild zu erzeugen.

Dabei wird untersucht, wie bedarfsgerechte, auf die lokalen Verhältnisse zugeschnittene Geschäftsmodelle und smarte Dienstleistungen im Quartier aussehen könnten und ob sie einen substantiellen Beitrag zur Wiederbelebung von Plätzen leisten können. Wechselwirkungen und Potenziale von Kultur, Tourismus, Mobilität und Handel werden auf diese Weise für die Revitalisierung kleinräumiger Quartiere prototypisch am Domplatz untersucht. Eine besondere Rolle spielt die Nutzung hinsichtlich kultureller Aspekte.

Das Team des CityScienceLab der HafenCity Universität begleitet seit nunmehr knapp zwei Jahren aktiv die Digitalisierung der Stadt Hamburg. Die interdisziplinäre Perspektive der am Projekt beteiligten ForscherInnen des CityScienceLab und des eCultureLab der HCU Hamburg wird im Projekt „SmartSquare“ ergänzt durch die Expertise des Archäologischen Museums Hamburg, Hamburg@work und eCulture.info.



StartUp Guide Hamburg

Vollgepackt mit Inspiration, Anleitungen, lokalen StartUps und Tipps für die Gründung, werden in den beliebten StartUp Guides die Möglichkeiten und Geschichten für diejenigen erzählt, die an der Gründung eines Unternehmens interessiert sind. Der StartUp Guide Hamburg erscheint erstmalig im Frühjahr 2018. Hamburg@work ist als Standortpartner mit dabei.

Hamburg@work unterstützt den StartUpGuide Hamburg als Digitales Cluster in Hamburg und dem Netzwerk für eine neue Welt. Über Hamburg@work finden Entrepreneure idealen Zugang zu etablierten Unternehmen in der digitalen Welt. Weitere Partner des StartUp Guide sind KPMG, Airbus und das betahaus Hamburg. 

Die Vision des StartUp Guides besteht darin, Entrepreneure zu inspirieren und zu befähigen, erfolgreicher zu werden, indem sie detaillierte Guides prominenter StartUp-Städte auf der ganzen Welt herausbringen. In den vergangenen drei Jahren hat Startup Guide Bücher für Städte wie Berlin, Lissabon, London, Wien, München und Zürich produziert und damit weltweit etwa 40.000 Bücher vertrieben. Startup Guide wurde 2014 von der Dänin Sissel Hansen gegründet und ist eine kreative Content- und Selbstverlagsfirma.